{"id":399,"date":"2012-10-01T00:15:36","date_gmt":"2012-09-30T22:15:36","guid":{"rendered":"http:\/\/19matt57.cwsurf.de\/wordpress\/?page_id=399"},"modified":"2020-11-03T22:38:19","modified_gmt":"2020-11-03T21:38:19","slug":"hermann-vogel-12-05-1876-19-07-1935","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=399","title":{"rendered":"Hermann Vogel (12.05.1876 &#8211; 19.07.1935)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HVogel_1910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-895\" src=\"http:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HVogel_1910-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HVogel_1910-219x300.jpg 219w, https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/HVogel_1910.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a>geboren am 12.05.1876 in <a title=\"Wikipedia - Guben\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guben\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Guben<\/a><br \/>\ngestorben am 19.07.1935 in <a title=\"Weblog: Prie\u00dfnitz-Haus\" href=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=1032\">Glasow\/Mahlow, Prie\u00dfnitz-Haus<\/a><br \/>\nbeerdigt am 24.07.1935 in <a title=\"Wikipedia - Hohen Neuendorf\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hohen_Neuendorf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Hohen Neuendorf<\/a><\/p>\n<p>Die Eltern Hermanns, <a title=\"WebTrees: Anton Vogel (1838 - 1909)\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI18%2FAnton-Vogel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Anton Vogel<\/a> und Auguste (geb. Lotze) wohnten in Guben in der <a title=\"Weblog: Dreikreuzstra\u00dfe 2\" href=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=347\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Dreikreuzstra\u00dfe 2<\/a>. \u00dcber die Kindheit und Jugend Hermanns sind keine besonderen Begebenheiten bekannt. Interessant ist vielleicht, dass <a title=\"Wikipedia: Wilhelm Pieck\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wilhelm_Pieck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wilhem Pieck<\/a> im gleichen Jahr (03. Januar 1876, Pf\u00f6rtner Stra\u00dfe 53) geboren wurde. Kannten sich die beiden? Gingen sie vielleicht in die selbe Schule? Da damals die Einschulung noch Ostern stattfand, kann ich fast ausschlie\u00dfen, dass beide in der selben Klasse waren.<\/p>\n<p>Im <a title=\"externer Link: Kalendarium der Stadt Guben\" href=\"http:\/\/www.niederlausitzerverlag.de\/german\/kalendarium.php?month=8\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Kalendarium der Stadt Guben<\/a> ist f\u00fcr den 14. August 1878 vermerkt: &#8222;Gro\u00dfe Brandkatastrophe in der Gubener Dreikreuzstra\u00dfe, die 21 Familien obdachlos machte.&#8220; Ob davon auch die Familie Vogel in der Dreikreuzstra\u00dfe 2 betroffen war? Hermann war zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre alt &#8230;<\/p>\n<p>Ostern 1890 wurde Hermann in der Stadt- und Hauptkirche konfirmiert. Sein Religionslehrer zur Vorbereitung auf die Konfirmation war Archidiakonus W\u00fcchner. Nur als Randnotiz: Wilhelm Pieck wurde ebenfalls Ostern 1890 konfirmiert, der Religionslehrer war jedoch D. th. Werner.<\/p>\n<p>Hermann absolvierte das Lehrerseminar in Neuzelle, wo er im September 1896 die erste Lehrerpr\u00fcfung ablegte.\u00a0 Im Buch &#8222;100 Jahre Pestalozzischule Guben&#8220; konnte ich auf der Seite 26 lesen, dass mein Gro\u00dfvater am 15.10.1896 erstmals als Lehrer angestellt wurde und seit dem 01.04.1897 als Lehrer in Guben arbeitete. Im September 1899 legte er in Neuzelle die zweite Lehrerpr\u00fcfung ab. Mit Beginn des Schuljahres 1902 \/ 1903 am 01.04.1902 geh\u00f6rte er zum Kollegium der gerade neu er\u00f6ffneten Volksschule V (Pestalozzischule) in der Bothmerstra\u00dfe. Am Ende des Schuljahres 1902 \/ 1903 ging er nach Berlin. &#8211; Es bleibt nur noch offen, an welcher der <a title=\"Gubener Schulen um 1900\" href=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=1610\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gubener Volksschulen<\/a> er zwischen 1897 und 1902 arbeitete und an welcher Schule die Erstanstellung erfolgte &#8230;<\/p>\n<p>Am 06.11.1902 heiratete <a title=\"WebTrees: Anna Schiller, geb. Vogel (1878 - 1962)\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI139%2FAnna-Vogel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">seine Schwester Anna<\/a> in Guben und Hermann war einer der beiden Trauzeugen. In der Hochzeitsurkunde wurde f\u00fcr ihn als Beruf Lehrer und als Wohnort Guben angegeben.<\/p>\n<p>Das <a title=\"Berliner Lehrerverzeichnis von 1925\" href=\"http:\/\/goobiweb.bbf.dipf.de\/viewer\/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3A0111-bbf-spo-14879517\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berliner Lehrerverzeichnis von 1925<\/a> enth\u00e4lt f\u00fcr Hermann Vogel folgende Daten:<br \/>\nerste Anstellung im Schuldienst am 01.10.1896<br \/>\nerste Anstellung im Schuldienst Gro\u00df-Berlins: 01.04.1903<\/p>\n<p>Hermanns Umzug nach Berlin fand demnach erst mit Beginn des Schuljahres 1903 \/ 1904 statt. Berlin war zu dieser Zeit eine Stadt, die buchst\u00e4blich &#8222;aus den N\u00e4hten platzte&#8220; und auch der Bedarf an Lehrern war sicher immens. Wahrscheinlich wurde er ohne Probleme in den Berliner Schuldienst \u00fcbernommen. \u00dcber den Zeitraum von 1931 bis 1935 gibt seine <a title=\"externer Link: Lehrerstammkarte\" href=\"http:\/\/opac.bbf.dipf.de\/hans\/VLK\/VLK-0021\/vlk-0021-0355.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Lehrerstammkarte<\/a> genauere Auskunft. Au\u00dferdem war er Mitglied im Berliner Lehrergesangverein.<\/p>\n<p>Am 02. Juli 1907 heiratete er seine erste Ehefrau <a title=\"Datenbank: Hedwig Nicolai (1885 - 1963)\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI362%2FHedwig-Nicolai\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hedwig Nicolai (1876 &#8211; 1963)<\/a>. Die Ehe hielt nur kurze Zeit und wurde am 03. Dezember 1911 rechtskr\u00e4ftig geschieden. Aus dieser Ehe gibt es eine Tochter, <a title=\"WebTrees: Margarete Jens, geb. Vogel (1908 - 1957)\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI363%2FMargarete-Vogel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Margarete<\/a>. Zu dieser Zeit wohnte Hermann im Berliner Stadtbezirk Wedding.<\/p>\n<p>Dass Hermann bereits einmal verheiratet war, wurde in der Familie lange Zeit \u00a0&#8222;verdr\u00e4ngt&#8220;. Es gab nur m\u00fcndliche &#8222;\u00dcberlieferungen&#8220;, aber keine genauen Daten. Ein Hinweis auf die erste Ehe Hermanns fand sich in der Jubil\u00e4umsschrift &#8222;Berliner Lehrer-Gesang-Verein 1887-1912. Bericht zur Feier des 25 j\u00e4hrigen Bestehens.&#8220; Es wird berichtet, dass der Berliner Lehrer-Gesang-Verein am 2. Juli 1907 anl\u00e4sslich der Trauung &#8222;Vogel&#8220; gesungen hat. Dieser Auftritt des Vereins im &#8222;Dienst seiner Mitglieder&#8220; hat meinem Gro\u00dfvater gegolten. &#8211; Auf der Grundlage dieses Hinweises habe ich die Eheurkunde im <a title=\"Landesarchiv Berlin\" href=\"http:\/\/www.landesarchiv-berlin.de\/lab-neu\/home.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Landesarchiv Berlin<\/a> angefordert. Sie liegt mir inzwischen als Kopie vor.<\/p>\n<p>Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Hermann, vermutlich als Freiwilliger, zum Milit\u00e4rdienst gezogen. Der milit\u00e4rische Werdegang kann leider nicht mehr genau\u00a0 rekonstruiert werden, da die Milit\u00e4rakten im zweiten Weltkrieg w\u00e4hrend eines Bombenangriffes auf das Archiv in Potsdam vollst\u00e4ndig verbrannten. Wahrscheinlich lie\u00df er sich mit dem Erreichen des 40. Lebensjahres ausmustern. Weitere Informationen sind in einer Arbeit von Dr. Dietrich Schulz als Bestandteil des Projektes <a title=\"extern: europeana 1914 - 1918\" href=\"http:\/\/www.europeana1914-1918.eu\/de\/contributions\/1597\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">europeana 1914 &#8211; 1918<\/a> zu finden.<\/p>\n<p>Auf die Lebenseinstellung Hermanns hat mit Sicherheit auch ein Ereignis gewirkt, das zum Jahreswechsel 1918 \/ 1919 als <a title=\"Wikipedia: Posener Aufstend 1918 \/ 1919\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Posener_Aufstand_%281918%E2%80%931919%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Posener Aufstand<\/a> in die europ\u00e4ische Geschichte einging. Die Heimatstadt seines Vaters, Opalenitza, wurde im Laufe des Aufstandes der Republik Polen eingegliedert. Es wird zu pr\u00fcfen sein, ob unmittelbare Verwandte auf polnischer Seite an den Geschehnissen beteiligt waren. Zumindest k\u00f6nnte darin ein Schl\u00fcssel daf\u00fcr zu sehen sein, dass Hermann im Familienstammbuch keine Notizen zu seinen Verwandten hinterlie\u00df.<\/p>\n<p>Am 01.10.1921 heiratete Hermann in Berlin-Steglitz seine zweite Ehefrau <a title=\"WebTrees: Marie Vogel, geb. M\u00fcnchow (1887 - 1979)\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI12%2FMarie-Munchow\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Marie M\u00fcnchow (1887 &#8211; 1979)<\/a>. Ob er zu diesem Zeitpunkt noch in Berlin wohnte oder bereits das Grundst\u00fcck in Hohen Neuendorf, <a title=\"Weblog: Prinz-Heinrich-Str. 30\" href=\"http:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=405\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prinz-Heinrich-Stra\u00dfe 30<\/a>, erworben hatte, ist mir nicht bekannt. Auch das noch unbebaute Grundst\u00fcck <a title=\"Weblog: Hohen Neuendorf, Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe 48\" href=\"http:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=360\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe 48<\/a> wurde wahrscheinlich in diesem Zeitraum erworben. Seit 1923 ist Hermann im Hohen Neuendorfer Adressbuch nachweisbar.<\/p>\n<p>Hermann starb 1935 im <a href=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?page_id=1032\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prie\u00dfnitz-Haus in Mahlow<\/a>, einem Naturheilkrankenhaus. Die Krankenakten wurden wahrscheinlich bereits in den 1980iger Jahren vernichtet. Nach telefonischer Auskunft des Gesundheitsamtes des Kreises Teltow-Fl\u00e4ming wurden die Anmeldeb\u00fccher des Prie\u00dfnitz-Hauses im Jahre 2001 an das Landesarchiv Berlin \u00fcbergeben. Eine entsprechende Anfrage werde ich stellen, vielleicht bekomme ich die Anfangsdiagnose noch heraus &#8230;<\/p>\n<p>Mein Gro\u00dfvater hinterlie\u00df drei Kinder, die damals 13, 11 und 7 Jahre alt waren. Meine Gro\u00dfmutter hatte es mit den dreien bestimmt nicht immer leicht &#8230;<\/p>\n<p>Leider habe ich meinen Gro\u00dfvater Hermann nicht kennenlernen k\u00f6nnen. Viel gesprochen wurde \u00fcber ihn in der Familie nicht. Es ist f\u00fcr mich daher sehr interessant, seinen Lebenslauf m\u00f6glichst genau zu rekonstruieren. Bis dahin ist noch so manches R\u00e4tsel zu l\u00f6sen &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>geboren am 12.05.1876 in Guben gestorben am 19.07.1935 in Glasow\/Mahlow, Prie\u00dfnitz-Haus beerdigt am 24.07.1935 in Hohen Neuendorf Die Eltern Hermanns, Anton Vogel und Auguste (geb. Lotze) wohnten in Guben in der Dreikreuzstra\u00dfe 2. \u00dcber die Kindheit und Jugend Hermanns sind keine besonderen Begebenheiten bekannt. 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