{"id":2037,"date":"2021-10-21T21:22:22","date_gmt":"2021-10-21T19:22:22","guid":{"rendered":"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?p=2037"},"modified":"2021-10-29T19:50:20","modified_gmt":"2021-10-29T17:50:20","slug":"wilhelm-nicolai-1855-1941","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/?p=2037","title":{"rendered":"Wilhelm Nicolai (1855 &#8211; 1941)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"220\" height=\"390\" class=\"wp-image-2044\" style=\"width: 220px;\" src=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG-20201001-WA0001.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG-20201001-WA0001.jpg 644w, https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG-20201001-WA0001-169x300.jpg 169w, https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG-20201001-WA0001-578x1024.jpg 578w, https:\/\/genblog.dl5sel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG-20201001-WA0001-624x1106.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI389%2FWilhelm-Nicolai\" target=\"_blank\">Wilhelm Nicolai (1855 &#8211; 1941)<\/a> ist der Vater meiner &#8222;Stief&#8220;gro\u00dfmutter <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/genealogie.dl5sel.de\/index.php?route=%2Ftree%2Freinhard%2Findividual%2FI362%2FHedwig-Nicolai\" target=\"_blank\">Hedwig Nicolai (1885 &#8211; 1963)<\/a>. Das Bild zeigt Wilhelm im Jahre 1938 mit seiner ersten, in Brunshaupten (K\u00fchlungsborn) geborenen Urenkelin. Leider l\u00e4sst sich nicht mehr feststellen, wo das Foto aufgenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lange Zeit &#8222;geisterte&#8220;  Wilhelm unter &#8222;\u2026 ungel\u00f6st&#8220; herum. Mittels zielgerichteter Recherchen, auch unter Mithilfe eines UrUrEnkels sowie durch zuf\u00e4llige Treffer im N\u00fcrnberger Stadtarchiv wissen wir jetzt einiges mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rein zuf\u00e4llig stellte sich heraus, dass Wilhelm am 12.12.1941 in N\u00fcrnberg, Orffstra\u00dfe 32, verstarb. In der Sterbeurkunde fand sich neben den Geburtsdaten &#8211; 07.10.1855 in Cottbus &#8211; auch eine Notiz zur Eheschlie\u00dfung am 02.09.1884 in Bockwitz, Kreis Bad Liebenwerda. Es wurde also h\u00f6chste Zeit, die Recherche wieder aufzunehmen und die bekannten Fakten neu zu bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst musste die Hochzeitsurkunde beschafft werden. Bockwitz ist heute ein Stadtteil von Lauchhammer in der Niederlausitz. Bei der Suche im Stadtarchiv Lauchhammer stellte sich heraus, dass die Hochzeit in Lauchhammer stattfand. Die kirchliche Trauung wurde in Bockwitz gefeiert. &#8211; Zum Zeitpunkt der Hochzeit wohnte der Lokf\u00fchrer Wilhelm in Ruhland, wo am 02. Juli 1885 auch Hedwig geboren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Hedwig am 02. Juli 1907 meinen Gro\u00dfvater Hermann Vogel in Grunewald heiratete, war ihr Vater Trauzeuge. Als Beruf wird &#8222;Eisenbahnbetriebswerkmeister&#8220; angegeben. Offensichtlich wurde Wilhelm Nicolai zwischen 1885 und 1907 von Ruhland nach Grunewald versetzt. Bis 1907 wohnte die Familie Nicolai in Grunewald, Bahnhofstra\u00dfe 2 (am 04.11.1935 umbenannt in Werkst\u00e4ttenweg). Grunewald war damals eine selbst\u00e4ndige Gemeinde, die Eingemeindung nach Berlin erfolgte erst 1920. &#8211; Es muss ein Leben voller Gegens\u00e4tze gewesen sein: Einerseits die Bahnhofstra\u00dfe, eingezw\u00e4ngt zwischen den Eisenbahngleisen, andererseits die Villenkolonie Grunewald gleich hinter den Bahngleisen. Ein Ausschnitt aus dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.alt-berlin.info\/cgi\/stp\/lana.pl?nr=20&amp;gr=7&amp;nord=52.498811&amp;ost=13.276778\" target=\"_blank\">Berliner Stadtplan von 1926<\/a> zeigt das recht deutlich <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen 1908 und 1911 ist Wilhelm in den Berliner Adressb\u00fcchern unter der Adresse L\u00fcckstra\u00dfe 56 zu finden. Danach verliert sich die Spur der Familie &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 1920 k\u00f6nnte Wilhelm in den Ruhestand gegangen sein. Warum und wann er nach N\u00fcrnberg zog, konnte ich bisher nicht ermitteln. Interessant ist aber die Tatsache, dass sowohl seine Tochter Hedwig als auch seine Enkelin Margarete bis zu ihrem Lebensende ebenfalls in N\u00fcrnberg in der Orffstra\u00dfe 32 gewohnt haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wenig Spekulation sei an dieser Stelle gestattet. Mein Gro\u00dfvater Hermann Vogel (1876 &#8211; 1935) und Wilhelms Tochter Hedwig wurden am 03.12.1911 endg\u00fcltig geschieden. Die gemeinsame Tochter Margarete war erst drei Jahre alt und Hedwig musste irgendwie den Lebensunterhalt f\u00fcr sich und ihre Tochter bestreiten. Es ist durchaus m\u00f6glich, dass Wilhelm mit Ehefrau, Tochter und Enkeltochter an die Ostseek\u00fcste zog, denn 1937 heiratete die in Alt-Gaarz (heute Rerik) wohnende Enkeltochter Margarete. Die im Bild festgehaltene Urenkelin, die erste Tochter Margaretes, wurde 1938 in Brunshaupten (K\u00fchlungsborn) geboren. Eine \u00dcberpr\u00fcfung dieser zugegebenerma\u00dfen &#8222;wilden Spekulation&#8220; werde ich versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelm Nicolai (1855 &#8211; 1941) ist der Vater meiner &#8222;Stief&#8220;gro\u00dfmutter Hedwig Nicolai (1885 &#8211; 1963). Das Bild zeigt Wilhelm im Jahre 1938 mit seiner ersten, in Brunshaupten (K\u00fchlungsborn) geborenen Urenkelin. Leider l\u00e4sst sich nicht mehr feststellen, wo das Foto aufgenommen wurde. Lange Zeit &#8222;geisterte&#8220; Wilhelm unter &#8222;\u2026 ungel\u00f6st&#8220; herum. 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